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13 Min. Lesezeit

CB Trust, DEGIRO PRO, ForexiveTrades, MT5Kundens, Sichentrax – Betrugsskandal

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Neue betrügerische Handelsplattformen – aktuelle Warnung der Kanzlei Ritschel & Keller

Online-Trading ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Parallel dazu explodiert jedoch die Zahl betrügerischer Handelsplattformen, die unter immer neuen Namen und Domains auftreten, mit professionellen Websites, aggressiven Call-Centern und vollmundigen Versprechen. Viele unserer Mandantinnen und Mandanten wenden sich erst dann an uns, wenn bereits hohe fünf- oder gar sechsstellige Beträge geflossen sind – und Auszahlungen plötzlich „technisch nicht möglich“ sind oder von immer neuen „Gebühren“ abhängig gemacht werden.

Als auf Anlagebetrug spezialisierte Kanzlei Ritschel & Keller beobachten wir seit Jahren, wie sich die Maschen der Täter weiterentwickeln – und wie schwer es für Verbraucherinnen und Verbraucher geworden ist, seriöse von unseriösen Anbietern zu unterscheiden. Aktuell warnen wir besonders vor folgenden Plattformen:

  • CB Trust (cbtrust.net) - Aktualisierung (29.07.2026): Mittlerweile hat auch die Finma eine offizielle Warnmeldung veröffentlicht.

  • DEGIRO PRO (degiro-pro.com) – mutmaßlich ein Trittbrettfahrer der bekannten Marke DEGIRO

  • ForexiveTrades (forexivetrades.com)

  • MT5Kundens (mt5kundenservis.com)

  • Sichentrax (sichentrax.com und verbundene Domains)

Diese Plattformen werden aktuell in Warnlisten und Analysen als verdächtig oder klar betrügerisch beschrieben, insbesondere wegen ausbleibender Auszahlungen und massiver Aufforderungen, noch mehr Geld zu investieren.

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Über unser Kontaktformular können Sie uns Ihren Fall zudem jederzeit bequem schildern. Einen Überblick über weitere auffällige Anbieter finden Sie in unserer regelmäßig aktualisierten Broker-Warnliste.

Wie moderne betrügerische Handelsplattformen arbeiten

Die heutigen Betrugsplattformen sehen auf den ersten Blick täuschend professionell aus: Hochwertiges Design, scheinbar „live“ mitlaufende Kurscharts, Logos von Banken, angebliche Regulierungssiegel, erfundene „Awards“ und vermeintliche Promi-Empfehlungen. Dahinter steckt jedoch oft eine reine Fassade, hinter der keinerlei echte, regulierte Finanzdienstleistung erbracht wird.

Typischer Ablauf solcher Betrugsmaschen:

  1. Anköderung über Werbung und soziale Medien

    • Auffällige Anzeigen („500 € pro Tag mit Krypto“, „passives Einkommen ohne Risiko“).

    • Häufig auf Facebook, Instagram, TikTok oder über YouTube-Videos platziert.

    • Versprechen von „automatisierten Trading-Robotern“ oder „künstlicher Intelligenz“.

  2. Erstkontakt und vermeintlich kleine Einstiegssumme

    • Einstieg oft mit 250–500 EUR.

    • Telefonische Kontaktaufnahme durch angebliche „Broker“ oder „Account-Manager“, die sich als seriöse Finanzexperten ausgeben.

    • Einrichtung eines „Trading-Kontos“ auf der Plattform, auf dem schon nach kurzer Zeit fantastische Gewinne angezeigt werden.

  3. Systematische Eskalation der Einzahlungen

    • Die ersten „Gewinne“ sind rein buchhalterisch – sie sind auf dem Bildschirm, aber nicht auf Ihrem Bankkonto.

    • Anleger werden gedrängt, weitere Beträge nachzuschießen („Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt“, „nur heute Bonus“, „nur ab 10.000 EUR sinnvoll“).

    • Teilweise werden „Steuern“, „Freigabegebühren“ oder „Versicherungseinbehalte“ verlangt, um Auszahlungen „zu ermöglichen“.

  4. Blockierte Auszahlungen und Druck

    • Wenn Anleger auszahlen möchten, wird dies verzögert, blockiert oder an immer neue Bedingungen geknüpft.

    • Support reagiert nur noch sporadisch oder gar nicht.

    • Teilweise erfolgt eine aggressive Umkehrstrategie: Dem Opfer wird eingeredet, es sei selbst schuld, man habe „falsche Strategien“ angewandt oder „zu früh verkauft“.

  5. Spätere „Rettungsangebote“ durch angebliche Recovery-Firmen

    • Nach dem eigentlichen Betrug treten oft „Experten für Krypto-Wiederherstellung“ oder „Asset Recovery Companies“ auf, die gegen weitere Zahlungen eine Rückholung versprechen – in Wahrheit meist zweiter Betrug („Recovery Scam“).

All diese Stationen sehen wir bei zahlreichen uns vorliegenden Fällen wiederkehrend. Entscheidend ist: Je früher Sie reagieren, desto größer sind die Chancen, Zahlungen zu stoppen oder Gelder zurückzuholen.

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Überblick: Die aktuell besonders auffälligen Plattformen

Im Folgenden stellen wir die eingangs genannten Plattformen näher vor. Bitte beachten Sie: Die Liste ist nicht abschließend. Betrüger wechseln häufig Namen, Domains und „Markenauftritt“.

Einige typische Gemeinsamkeiten:

  • intransparentes oder fehlendes Impressum

  • fehlende oder zweifelhafte Regulierung

  • unrealistische Renditeversprechen

  • massive Telefonakquise

  • Auszahlungen nur gegen zusätzliche Zahlungen („Steuern“, „Freigabecodes“, „Liquiditätsnachweis“)

Prüfen Sie im Zweifel unsere Broker-Warnliste oder wenden Sie sich direkt über das Kontaktformular an uns.

CB Trust (cbtrust.net) – angebliche Vermögensverwaltung, tatsächlich massive Auszahlungsprobleme

Zu CB Trust (cbtrust.net) liegen inzwischen zahlreiche Hinweise vor, dass es sich nicht um einen regulierten Broker handelt, sondern um eine Plattform, auf der Anleger systematisch an Einzahlungen gehindert und Auszahlungen verzögert oder verweigert werden.

Typische Muster, die aus Berichten erkennbar sind:

  • Täuschende Darstellung
    CB Trust tritt nach außen als seriöser Anbieter auf, der angeblich über erfahrene Trader und ausgefeilte Strategien verfügt. In der Realität sind die Abläufe jedoch intransparent; eine nachvollziehbare Regulierung oder anerkannte Aufsicht fehlt.

  • Manipulierte Kontostände
    Auf den Dashboards der Kunden werden teils hohe Buchgewinne angezeigt, die den Eindruck erfolgreicher Trades erwecken sollen. Diese Gewinne sind aber häufig rein virtuell und dienen nur dazu, weitere Einzahlungen zu provozieren.

  • Verweigerte Auszahlungen
    Sobald Anleger Gewinne oder auch nur einen Teil ihres Kapitals abziehen wollen, wird dies mit technischen Problemen, angeblichen KYC-Problemen oder zusätzlichen Gebühren begründet. In einigen Fällen kommt es zu komplettem Kontaktabbruch.

  • Aggressiver Telefonvertrieb
    Uns sind Fälle bekannt, in denen Anleger fortlaufend von angeblichen „Senior Analysten“ oder „Portfolio Managern“ angerufen wurden, die zu immer höheren Einzahlungen drängten und dabei erheblichen psychischen Druck aufbauten.

Rechtlich sind solche Konstellationen häufig unter dem Gesichtspunkt des Anlagebetrugs und des Betrugs gemäß § 263 StGB zu würdigen. Zudem liegt regelmäßig ein Verstoß gegen aufsichtsrechtliche Bestimmungen vor, wenn ohne Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz (KWG) in Deutschland Finanzdienstleistungen angeboten werden.

Handlungsempfehlung:
Wenn Sie Geld über CB Trust investiert haben:

  • zahlen Sie keine weiteren Beträge ein – auch nicht für angebliche „Steuern“ oder „Freischaltungen“

  • sichern Sie sämtliche Unterlagen (E-Mails, Chatverläufe, Kontoauszüge, Screenshots)

  • lassen Sie Ihre Ansprüche anwaltlich prüfen

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DEGIRO PRO (degiro-pro.com) – mutmaßlich ein Fake der bekannten Marke DEGIRO

Besonders perfide sind Plattformen, die den Namen bekannter, regulierter Broker imitieren. Genau diesen Eindruck erweckt DEGIRO PRO (degiro-pro.com). Während DEGIRO als etablierter und regulierter europäischer Broker gilt, der selbst vor betrügerischen Klon-Webseiten warnt, ist die Domain degiro-pro.com nicht Teil des offiziellen Auftritts.

Offizielle Informationen des regulierten Brokers DEGIRO weisen darauf hin:

  • Es existieren Phishing- und Klon-Seiten, die sich als DEGIRO ausgeben.

  • DEGIRO rät dazu, stets die korrekte URL unmittelbar einzugeben und nicht über dubiose Links zu gehen.

  • Offizielle Logins sollen ausschließlich über die bekannte Hauptdomain und die offiziellen Apps erfolgen.

Vor diesem Hintergrund ist „DEGIRO PRO“ mit der Domain degiro-pro.com aus unserer Sicht höchst problematisch. Charakteristische Risiken solcher Klon-Seiten:

  • Es wird bewusst auf die Bekanntheit und Seriosität der Marke DEGIRO aufgesattelt.

  • Anleger gehen irrtümlich davon aus, bei einem regulierten Broker zu sein.

  • In Wahrheit landen sie aber womöglich bei nicht regulierten Dritten, die keinerlei Schutzmechanismen oder Aufsicht unterliegen.

Wichtig: Mit unserer Warnung richten wir uns nicht gegen den regulierten Broker DEGIRO, sondern ausdrücklich gegen mutmaßliche Fake-Auftritte, die dessen Namen missbrauchen.

Wenn Sie bereits Einzahlungen an „DEGIRO PRO“ bzw. über die Seite degiro-pro.com vorgenommen haben, sollten Sie umgehend handeln:

  • prüfen Sie, an welche Kontoverbindung oder Krypto-Adresse Sie gezahlt haben

  • verlangen Sie schriftlich eine detaillierte Dokumentation Ihrer Trades und der Rechtsgrundlage

  • lassen Sie prüfen, ob Rückforderungsansprüche gegenüber Zahlungsdienstleistern bestehen

Nutzen Sie für eine schnelle Ersteinschätzung unser Kontaktformular oder werfen Sie einen Blick in unsere Broker-Warnliste, in der wir vergleichbare Fälle dokumentieren.

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ForexiveTrades (forexivetrades.com) – zweifelhafte Forex- und Krypto-Plattform mit hohem Risiko

Zur Plattform ForexiveTrades (forexivetrades.com) existieren im Netz deutliche Hinweise, dass Anleger hier ein massiv erhöhtes Betrugsrisiko tragen. Bewertungen und Analysen sprechen von einem sehr niedrigen Vertrauensscore und sehen eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine unseriöse oder betrügerische Seite handelt.

Typische Probleme, die bei fragwürdigen Forex-/Krypto-Plattformen dieser Art auftreten:

  • Unklare Betreiberstruktur
    Oft ist nicht nachvollziehbar, wer das Unternehmen tatsächlich führt, in welchem Land es sitzt und welchem Recht es unterliegt.

  • Übertriebene Gewinnversprechen
    In Werbetexten ist von „finanzieller Freiheit“, „konstanten Gewinnen“ und „sicherer Rendite“ die Rede – Formulierungen, die mit seriösem Wertpapierhandel unvereinbar sind.

  • Kaskade immer neuer Einzahlungen
    Anlegern wird suggeriert, durch eine weitere Einzahlung Verluste „ausgleichen“ oder „Bonus-Chancen“ sichern zu können. In einigen Berichten ist von immer neuen Nachforderungen die Rede, ohne dass die versprochenen Leistungen erbracht werden.

  • Keine oder nur Schein-Auszahlungen
    Gewinne werden auf der Plattform optisch ausgewiesen, aber nicht ausbezahlt. Stattdessen werden Anleger auf „Compliance-Prüfungen“, „Anti-Geldwäsche-Vorgaben“ oder „fehlende Liquidität“ verwiesen – alles vorgeschoben, um Auszahlungen zu verhindern.

Rechtlich sind hier häufig Straftatbestände wie Betrug (§ 263 StGB) und gegebenenfalls unerlaubtes Erbringen von Finanzdienstleistungen erfüllt. Je nach Fallkonstellation kommen zudem Ansprüche gegen Banken, Zahlungsdienstleister oder Krypto-Börsen in Betracht, über die die Zahlungen abgewickelt wurden.

Wenn Sie bei ForexiveTrades investiert haben:

  • brechen Sie die Kommunikation nicht vorschnell ab, sondern dokumentieren Sie alles

  • übermitteln Sie uns Kontoauszüge, Bildschirmfotos und Kommunikationsverläufe

  • lassen Sie rasch prüfen, ob Rückbuchungen oder Sperrungen von Zahlungen noch möglich sind

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MT5Kundens (mt5kundenservis.com) – dubioser „Recovery Service“ und Warnung vor dem Doppel-Betrug

Die Seite mt5kundenservis.com tritt als angebliches „führendes globales Wiederherstellungsunternehmen“ auf, das geschädigten Anlegern helfen will, verlorene oder gestohlene Kryptowährungen zurückzuholen.

Gleichzeitig taucht mt5kundenservis.com auf offiziellen Warnlisten von Cybercrime-Stellen auf – als „verdächtige Onlineplattform“.

Damit liegt ein typischer Fall eines sogenannten Recovery-Scams nahe:
Betrüger geben sich als Experten zur Wiederbeschaffung von Geldern aus, verlangen jedoch hohe Vorabgebühren, um angeblich Ermittlungen, Blockchain-Analysen oder Anwaltshonorare zu finanzieren. In Wahrheit fließt erneut Geld an die Täter – ohne jede realistische Aussicht auf Rückerlangung.

Warnsignale bei Recovery-Betrug:

  • Erfolgshonorare, die unabhängig vom tatsächlichen Erfolg gezahlt werden sollen

  • fehlende oder zweifelhafte Zulassung als Rechtsdienstleister oder Detektei

  • fehlendes Impressum und keine überprüfbaren Referenzen

  • Versprechen wie „Wir holen Ihr Geld garantiert zurück“ – derartige Garantien sind unseriös

Aus anwaltlicher Sicht ist besondere Vorsicht geboten:
Wer bereits durch eine Handelsplattform Geld verloren hat, läuft Gefahr, ein zweites Mal Opfer zu werden, wenn er sich an solche „Wiederherstellungsfirmen“ wendet.

Unsere Empfehlung lautet klar:

  • zahlen Sie keinerlei Vorausgebühren an dubiose Recovery-Dienste

  • wenden Sie sich stattdessen an spezialisierte Rechtsanwälte, die professionell und rechtlich verantwortlich Ihrem Fall nachgehen

  • prüfen Sie, ob der Anbieter in unserer Broker-Warnliste oder ähnlichen Hinweisen auftaucht

Über unser Kontaktformular können Sie uns Ihren Fall unverbindlich schildern.

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Sichentrax – „Trading-Roboter“ mit unrealistischen Versprechen

Sichentrax tritt in verschiedenen Sprachversionen und Domain-Konstellationen auf, häufig mit aggressiver Werbung, in der von „bis zu 500 Euro pro Tag“, nahezu treffsicheren Handelssignalen und einem vollautomatisierten „Prime Trading Bot“ die Rede ist.

Solche Versprechen sind aus anwaltlicher Erfahrung ein massiver Warnhinweis:

  • In professionellen Märkten gibt es keine seriösen Garantien für tägliche, hohe Gewinne ohne nennenswertes Risiko.

  • Auto-Trading- oder „KI-Roboter“-Systeme sind ein bekanntes Muster in der Betrugspraxis, bei dem mit technischer Komplexität eine nicht existierende Sicherheit suggeriert wird.

  • Häufig dienen solche Systeme lediglich als Einstieg in ein Netzwerk unregulierter Broker, die im Hintergrund agieren.

Wir sehen bei Sichentrax mehrere typische Problemfelder:

  • extreme Marketingversprechen („konstante Gewinne“, „97 % Trefferquote“ etc.)

  • Fokus auf schnelles Onboarding mit möglichst wenigen Hürden

  • fehlende transparente Informationen zu Regulierung, tatsächlichem Unternehmenssitz und verantwortlichen Personen

Selbst wenn einzelne Portale Sichentrax positiv darstellen: Gerade bei solchen, teils bezahlten Bewertungen ist besondere Vorsicht angebracht. Wichtiger als „Bewertungen“ sind:

  • existiert eine anerkannte Finanzaufsicht?

  • gibt es eine nachvollziehbare Firmenstruktur?

  • sind die AGB klar und in deutscher Sprache verfügbar?

Wenn Sie Sichentrax bereits Gelder anvertraut haben oder dazu überlegt haben, raten wir, die Situation vor einer weiteren Einzahlung rechtlich bewerten zu lassen.

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Typische Warnsignale bei betrügerischen Handelsplattformen

Unabhängig von den genannten konkreten Anbietern lassen sich bei nahezu allen Betrugsfällen im Online-Trading bestimmte Warnsignale beobachten, die Sie hellhörig machen sollten:

  • 🔹 Unrealistische Renditeversprechen
    Versprochen werden hohe, regelmäßige Gewinne bei angeblich „minimalem Risiko“. Das widerspricht der Funktionsweise echter Finanzmärkte.

  • 🔹 Fehlende oder zweifelhafte Regulierung
    Es wird zwar mit Logos verschiedener Behörden geworben, aber eine echte Zulassung durch anerkannte Aufsichtsbehörden (z. B. BaFin, FCA, CySEC) lässt sich nicht verifizieren.

  • 🔹 Kein oder unvollständiges Impressum
    Weder ein verantwortlicher Geschäftsführer noch eine ladungsfähige Anschrift in der EU sind erkennbar; oft finden sich nur Postfächer oder Briefkasten-Adressen.

  • 🔹 Einzahlungen vor allem in Kryptowährungen
    Zahlungen sollen bevorzugt per Bitcoin, Tether oder über fragwürdige Zahlungsdienstleister erfolgen. Rückverfolgung und Rückbuchung sind hier besonders schwierig.

  • 🔹 Druck und psychologische Manipulation
    Telefonische Drängerei („Sie verlieren sonst Ihre Chance“, „Sie müssen jetzt handeln“) ist ein klassisches Instrument, um rationale Entscheidungen zu verhindern.

  • 🔹 Verweigerte oder verzögerte Auszahlungen
    Auszahlungsanträge werden mit vorgeschobenen Gründen blockiert: angebliche Steuerforderungen, zusätzliche KYC-Prüfungen, „Liquiditätsnachweise“ etc.

  • 🔹 Angebliche „Rettungsangebote“ nach Verlusten
    Nachdem das Geld weg ist, melden sich andere Firmen, die eine „Rückholung“ gegen Vorauszahlung versprechen – häufig dieselben Täter im neuen Gewand.

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Signale erkennen, sollten Sie sehr zurückhaltend sein und im Zweifel keine weiteren Einzahlungen leisten.

Ein Abgleich mit unserer Broker-Warnliste kann ein erster Schritt sein, ersetzt aber keine individuelle rechtliche Prüfung.

Was tun, wenn Sie bereits Geld verloren haben?

Viele Betroffene glauben zunächst, „es sei sowieso alles verloren“. Diese Resignation nutzen Betrüger gezielt aus. Aus anwaltlicher Sicht gilt jedoch: Je schneller Sie handeln, desto besser sind die Erfolgschancen.

Empfohlene Schritte:

  1. Keine weiteren Zahlungen leisten

    • Überweisen Sie nichts mehr – insbesondere keine „letzten Gebühren“, „Steuern“ oder „Entsperrungszahlungen“.

    • Reagieren Sie auf Druckanrufe möglichst nur noch schriftlich.

  2. Beweissicherung

    • Fertigen Sie Screenshots Ihrer Konten, Transaktionen und Chat-Verläufe an.

    • Speichern Sie alle E-Mails, SMS, WhatsApp- oder Telegram-Nachrichten.

  3. Banken und Zahlungsdienstleister

    • Unter Umständen kommen Rückruf-, Rückbuchungs- oder Sperrungsmöglichkeiten in Betracht.

  4. Strafanzeige prüfen

    • In vielen Fällen ist eine Strafanzeige durch eine Rechtsanwaltskanzlei sinnvoll.

  5. Spezialisierte anwaltliche Unterstützung einholen

    • Die Durchsetzung von Rückforderungsansprüchen ist komplex und erfordert Erfahrung mit grenzüberschreitenden Sachverhalten, Krypto-Transaktionen und der Haftung von Zahlungsdienstleistern.

    • Wir prüfen, welche Anspruchsgegner (Broker, Zahlungsdienstleister, Banken, sonstige Beteiligte) in Betracht kommen und welche Schritte erfolgversprechend sind.

Über das Kontaktformular können Sie uns Ihren Fall strukturiert schildern und Unterlagen hochladen. In vielen Fällen können wir bereits auf dieser Basis feststellen, ob und welche Schritte sinnvoll erscheinen.

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Warum eine auf Anlagebetrug spezialisierte Kanzlei wichtig ist

Betrügerische Handelsplattformen bewegen sich häufig in internationalen Strukturen, nutzen Briefkastenfirmen, Multiple Domains und Kryptowährungen, um ihre Spur zu verschleiern. Hinzu kommen:

  • komplexe Vertragswerke, meist in englischer Sprache

  • Sitzgesellschaften in Drittstaaten

  • Verwendung von Zahlungsdienstleistern und Krypto-Börsen

  • scheinbar „professionelle“ Argumentationen zu angeblichen Risiken und Eigenverantwortung der Anleger

Eine spezialisierte Kanzlei bringt insbesondere Folgendes mit:

  • Erfahrung mit typischen Betrugsmustern wie sie etwa bei CB Trust, „DEGIRO PRO“, ForexiveTrades, MT5Kundens oder Sichentrax auftreten

  • Kenntnisse zu aufsichtsrechtlichen Fragestellungen (unerlaubte Finanzdienstleistungen, fehlende Erlaubnisse)

  • Expertise im Umgang mit Krypto-Transaktionen und deren Nachverfolgung

  • Kooperation mit Ermittlungsbehörden und Sachverständigen

Als Kanzlei Ritschel & Keller begleiten wir seit Jahren betroffene Anleger bei der Durchsetzung von Rückforderungsansprüchen und der Abwehr weiterer Schäden. Unsere Broker-Warnliste speist sich aus dieser Praxiserfahrung und wird fortlaufend ergänzt.

Fazit: Nicht abfinden – handeln

Neue betrügerische Handelsplattformen wie CB Trust, DEGIRO PRO (degiro-pro.com), ForexiveTrades, MT5Kundens und Sichentrax zeigen, wie professionell Anlagebetrug heute organisiert ist. Die Täter nutzen modernste Technik, psychologische Tricks und das Vertrauen in vermeintlich „moderne“ Finanzprodukte.

Wesentliche Punkte:

  • Lassen Sie sich nicht von Hochglanz-Websites, Pseudo-Siegeln und „KI-Versprechen“ täuschen.

  • Prüfen Sie Anbieter sorgfältig, nutzen Sie z. B. unsere Broker-Warnliste.

  • Wenn Sie Geld investiert und Schwierigkeiten mit Auszahlungen haben, warten Sie nicht, bis alle Kommunikationskanäle abreißen.

Nutzen Sie frühzeitig anwaltliche Unterstützung – etwa über unser Kontaktformular oder telefonisch:

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So erhöhen Sie die Chancen, investierte Gelder ganz oder teilweise zurückzuerhalten – und setzen gleichzeitig ein Zeichen gegen organisierte Anlagebetrüger.

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