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3 Min. Lesezeit

ZinsNow – Betrugsskandal

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ZinsNow: Warnung vor betrügerischer Festgeldplattform

Die Plattform ZinsNow wirbt mit vermeintlich lukrativen Festgeldanlagen und gibt vor, auf den Namen des Anlegers ein Festgeldkonto bei einer seriösen Bank zu eröffnen. In Wahrheit gehört das angebliche Konto jedoch nicht den Anlegern. Täter nutzen dabei aus, dass Banken häufig lediglich die IBAN prüfen und Begünstigte nicht systematisch mit dem angegebenen Kontoinhaber abgleichen. Die von der Plattform genannte Internetadresse lautet ohne Verlinkung: https://zinsnow.com/

Offizielle Warnung der Aufsichtsbehörde

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt ausdrücklich vor der Internetseite zinsnow.com. Die BaFin stellt klar, dass die Seite ohne die erforderliche Erlaubnis Finanzdienstleistungen wie Anlageberatung, Vermögensverwaltung und Kreditvermittlung anbietet. ZinsNow verfügt nach Auffassung der Behörde nicht über die erforderliche Genehmigung und handelt damit rechtswidrig. Verbraucher werden darauf hingewiesen, keine Geschäfte mit dieser Plattform abzuschließen, da sie keiner staatlichen Aufsicht unterliegt und keine Einlagensicherung besteht. Zudem besteht die Gefahr, dass Anleger ihr Geld verlieren könnten. Die BaFin empfiehlt, bei Fragen oder Verdacht auf unseriöse Angebote Kontakt mit der Aufsichtsbehörde aufzunehmen. Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Mitteilung der BaFin: BaFin Warnmeldung zu zinsnow.com.

Unsere Erfahrungen und Beobachtungen

In unserer Kanzlei Ritschel & Keller sind bereits mehrere Mandantenanfragen zu ZinsNow eingegangen. Die darin beschriebenen Muster entsprechen typischen Anlagebetrugsversuchen: hohe Renditeversprechen, vermeintlich seriöse Darstellung durch Nennen einer Bank, und Unstimmigkeiten bei der Rechtsstellung der angeblich eröffneten Konten. Aus unserer Praxis lässt sich feststellen, dass Opfer häufig erst bei Auszahlungsproblemen oder bei Kommunikationsausfällen Verdacht schöpfen.

Merkmale seriöser Online-Finanzdienstleister

  • Regulierung durch eine anerkannte Aufsichtsbehörde und entsprechende Hinweisnummern in den Geschäftsunterlagen. Siehe auch unsere Informationen zur Regulierung durch Finanzaufsichtsbehörden.
  • Transparente AGB und vollständiges Impressum mit nachvollziehbaren Kontaktdaten, Geschäftsadresse und Verantwortlichen. Mehr dazu: Unklare Geschäftsbedingungen und Impressum.
  • Einlagensicherung oder klare Hinweise zum Schutz von Kundengeldern.
  • Faire, dokumentierte Vertragsbedingungen und nachvollziehbare Gebührenstruktur. Hintergrundinformationen zu Renditeversprechen: Renditen und Risiken.

Typische Warnsignale für Anlagebetrug

  • Außergewöhnlich hohe und garantiert wirkende Renditeversprechen.
  • Drängen auf schnelle Entscheidungen oder aggressive Verkaufstaktiken. Siehe unsere Hinweise zu aggressiven Verkaufstaktiken.
  • Unklare oder fehlende Zulassung durch eine Aufsichtsbehörde.
  • Zahlungen auf Konten, die nicht auf den Namen des Anlegers lauten.
  • Schwierigkeiten oder Verzögerungen bei Auszahlungen. Weiterführende Informationen: Auszahlung bei Trading Plattformen.

Wie Verbraucher sich schützen können

  • Prüfen Sie, ob der Anbieter bei einer Aufsichtsbehörde registriert ist. Offizielle Warnmeldungen, etwa von der BaFin, bieten hierzu zuverlässige Hinweise. Sie können sich auch unsere Aktuelle Liste von verdächtigen Dienstleistern ansehen.
  • Lesen Sie das Impressum und die AGB sorgfältig und recherchieren Sie die hinter dem Angebot stehenden Unternehmen.
  • Vorsicht bei Zahlungen auf Fremdkonten und bei Angeboten, die angeblich ein Konto in Ihrem Namen eröffnen, das sich später als fremdbesessen herausstellt.

Rechtliche Unterstützung bei Verlusten

Wenn Sie über ZinsNow investiert haben oder Zahlungsaufforderungen erhalten, besteht das Risiko, Ihr Geld nicht zurückzuerhalten. Unsere Kanzlei Ritschel & Keller verfügt über Erfahrung mit Fällen dieser Art und berät Betroffene zu rechtlichen Möglichkeiten zur Rückforderung. Wir bieten eine kostenlose Erstberatung an. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier: Kontakt zur Kanzlei Ritschel & Keller und Hintergrundwissen zu Anlagebetrug.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine individuelle Rechtsberatung dar. Bei konkretem Verdacht auf Betrug empfiehlt die BaFin, sich an die zuständige Aufsichtsbehörde zu wenden. Die offizielle Warnung der BaFin zu zinsnow.com finden Sie hier: BaFin Warnmeldung.

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