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swisscorummanagement.com Erfahrungen – Betrug aufgedeckt

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Warnung: swisscorummanagement.com ist betrügerisch

Kurz und klar: Bei der Website swisscorummanagement.com handelt es sich um eine betrügerische Plattform. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine offizielle Verbrauchermitteilung veröffentlicht und warnt vor unerlaubten Bankgeschäften und Identitätsmissbrauch zugunsten eines realen Unternehmens. Die Warnmeldung der BaFin ist die zentrale Grundlage für diese Einschätzung. Weitere Details finden Sie in der offiziellen Meldung der BaFin hier.

Warum diese Warnung so bedeutsam ist

  • Die BaFin weist konkret aus, dass über die Domain Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen angeboten werden, obwohl keine Erlaubnis vorliegt.
  • Es liegt ein Identitätsmissbrauch zugunsten der CORUM ASSET MANAGEMENT Niederlassung Deutschland vor. Die Plattform suggeriert Verbindungen, die nicht bestehen.
  • Die Behörde ermittelt gegen die Betreiber. Die Veröffentlichung stützt sich auf rechtliche Grundlagen des deutschen Zahlungs- und Bankrechts.

Faktenlage aus der Recherche

  • Offizielle Warnung: BaFin-Verbrauchermitteilung vom 01.10.2026 mit dem Hinweis auf unerlaubte Finanzdienstleistungen und Identitätsmissbrauch.
  • Regulierung: Betreiber stehen nicht unter Aufsicht der BaFin und verfügen nicht über die erforderliche Erlaubnis für das Angebot an deutschen Anleger.
  • Identitätsmissbrauch: Die Website nutzt offenbar Daten oder Namen, die Vertrauen erwecken sollen, ohne einen tatsächlichen Bezug zur betroffenen Firma herzustellen.
  • Impressum und Betreiberdaten: Ein verifizierbares, ladungsfähiges Impressum mit eindeutiger, kontrollierbarer Angabe des Betreibers liegt nicht vor. Das ist ein starkes Warnsignal.

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Konkrete Hinweise aus der Meldung und Bedeutung für Anleger

Die BaFin nennt klar die unerlaubte Tätigkeit und den Identitätsmissbrauch. Für Anleger bedeutet das in der Praxis:

  • Geldzahlungen an Konten oder Wallets, die unter der Kontrolle unbekannter Dritter stehen, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren.
  • Die Nutzung des Namens oder des Erscheinungsbildes einer realen Investmentgesellschaft dient der Vertrauensbildung. Dieses Schema ist bei Anlagebetrug sehr verbreitet.
  • Weil keine Aufsicht vorliegt, greifen die Schutzmechanismen, die bei regulierten Anbietern gelten, nicht.

Woran unseriöse Anbieter typischerweise zu erkennen sind

Welche Merkmale wiederholen sich in Fällen wie diesem? Kurz gefasst:

  • Fehlende oder unvollständige Betreiberangaben, kein ladungsfähiges Impressum.
  • Behauptete Zugehörigkeit zu bekannten Marken oder Firmen, die tatsächlich nicht besteht. Das ist klassischer Identitätsmissbrauch.
  • Hoher Druck auf schnelle Einzahlungen, unrealistische Renditeversprechen, exklusive „Angebote“ nur für kurze Zeit.
  • Kontakt über anonymisierte Kanäle statt über verifizierbare Unternehmensadressen, oft mit persönlichen Account Managern, die detaillierte Zugriffsdaten oder Zahlungen verlangen.
  • Forderungen nach Zahlungen über unübliche Wege, etwa an Privatkonten oder kryptowährungen. Solche Wege erschweren Rückholungen.

Was hinter dem Phänomen Cybercrime im Anlagebereich steckt

  • Struktur: Organisierte Gruppen bauen Plattformen mit professionell wirkendem Design auf, kopieren Logos und rechtliche Hinweise realer Firmen.
  • Ziel: Vertrauen erwecken, Geld einsammeln, Einzahlungen blockieren oder intransparente Zahlungswege nutzen.
  • Folge: Geschädigte haben oft keine greifbare Ansprechpartner und verlieren Zeit bei Rückverfolgung. Strafverfolgung und zivilrechtliche Schritte sind möglich, aber aufwendig.

Welche Unterlagen sind wichtig, wenn Sie den Fall juristisch verfolgen wollen

Für eine effektive rechtliche Prüfung und mögliche Strafanzeige sind folgende Belege hilfreich:

  • Screenshots und vollständige HTML-Archive der betroffenen Seiten, inklusive Einzahlungsseiten und AGB.
  • Alle Kommunikationsverläufe: E-Mails, Chatprotokolle, Gesprächsnotizen, Namen der Ansprechpartner.
  • Bankunterlagen und Zahlungsbelege, Empfängerangaben, Wallet-Adressen, Zahlungsreferenzen.
  • Identifizierte Personen oder Telefonnummern, falls vorhanden.

Unsere Erfahrung und nächster Schritt

Bei Ritschel & Keller beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit Fällen von Online-Anlagebetrug und Identitätsmissbrauch. Unser Vorgehen verbindet schnelle Ersteinschätzung, Dokumentensicherung und die Prüfung straf- und zivilrechtlicher Schritte. Wenn Sie betroffen sind, bieten wir eine kostenlose Erstberatung an.

Nutzen Sie für den Erstkontakt unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an. Zusätzlich finden Sie vertiefende Informationen zu typischen Betrugsmustern und rechtlichen Optionen auf unseren Seiten zu Anlagebetrug, Online Broker und Regulierung durch Finanzaufsichtsbehörden. Weiterführende praktische Hinweise zu Zahlungsproblemen finden Sie unter Auszahlung bei Trading Plattformen.

Empfehlung

  • Behandeln Sie jede Kommunikation mit dieser Domain wie mit einem mutmaßlich kriminellen Anbieter.
  • Sichern Sie sämtliche Unterlagen und kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Ersteinschätzung.
  • Zur Orientierung führen wir auf unserer Seite eine Broker-Warnliste mit ähnlichen Fällen und Handlungsoptionen.

Wenn Sie rechtliche Vertretung benötigen, stellen wir Ihnen unser Team vor: Rechtsanwälte Ritschel & Keller. Wir begleiten die Dokumentensicherung und prüfen die Möglichkeiten einer zivilrechtlichen Rückforderung sowie die Anzeigeerstattung.

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