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4 Min. Lesezeit

CryptoSchutz24 - negative Erfahrungen

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Warnung: CryptoSchutz24 ist nach unserer Einschätzung ein betrügerisches Angebot

Vorsicht: CryptoSchutz24 ist kein vertrauenswürdiger Dienst. Die Plattform hinter dem Namen cryptoschutz24.de tritt nach außen als Dienstleister für die Rückholung verlorener Gelder auf. Aus praktischer Erfahrung mit Recovery‑Anbietern und wegen der dokumentierten Indizien gehen wir davon aus, dass es sich um ein betrügerisches Geschäftsmodell handelt. Die folgenden Informationen fassen die öffentlich verfügbaren Recherchen zusammen und zeigen typische Gefahren auf.

Was behauptet CryptoSchutz24 und warum wir warnen

  • Auftritt: CryptoSchutz24 präsentiert sich als Dienst für die Erstattung oder Rückholung von durch Onlinebetrug verlorenen Geldern.
  • Reputationslage: Es gibt mehrere Nutzerhinweise auf aggressive Telefonakquise und Forderungen nach Zahlungen vor einer angeblichen Auszahlung.
  • Fehlende Transparenz: Domain‑Inhaber und Betreiberangaben sind nicht eindeutig nachweisbar, was in Kombination mit Recovery‑Versprechen ein hohes Risiko darstellt.

Recherchierte Fakten (Stand 22.01.2026)

  • Domain: cryptoschutz24.de (Hinweis: die URL muss hier genannt werden, sie ist jedoch nicht verlinkt)
  • Kein eindeutiger Behördeneintrag: In unserer Recherche wurde keine spezifische Warnmeldung der BaFin, FINMA oder FMA gegen CryptoSchutz24 gefunden.
  • Telefonberichte: Auf tellows wird die Rufnummer 06912001187 Nutzern als „sehr unseriös“ zugeordnet. Meldungen beschreiben wiederholte Anrufe, die Abfrage der IBAN und die Aufforderung zur Zahlung einer Kaution vor Auszahlung.
  • Technische Indizien: ScamAdviser weist auf WHOIS‑Anonymisierung und Hosting bei Namecheap hin, zudem auf einen niedrigen Trust Score und mehrere verdächtige Websites auf demselben Server.

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Konkrete Nutzererfahrungen

Aus öffentlich zugänglichen Nutzerberichten lassen sich folgende Muster ablesen:

  • Mehrere Ping‑Anrufe, oft mit Unterdrückung der Nummer.
  • Behauptung, es bestünde eine Auszahlung von „Cryptoguthaben“, dafür werde die IBAN benötigt.
  • Forderung einer vorauszahlbaren „Kaution“ oder Gebühr vor der Auszahlung.

Konkrete Fallakten, Zahlungsbelege oder behördliche Feststellungen zu cryptoschutz24.de lagen in der Recherche nicht vor. Die Berichte auf tellows dokumentieren jedoch typische Kontaktmuster, die aus anderen Recovery‑Scams bekannt sind.

Behördlicher Kontext

Auch wenn keine spezielle Behördenerkenntnis gegen CryptoSchutz24 vorliegt, existieren offizielle Warnungen und Hinweise zum Themenfeld:

  • Die BaFin weist allgemein darauf hin, dass sie keine Dritten mit Geldrückholung beauftragt und warnt vor unaufgeforderten E‑Mails, die angebliche „wiederbeschaffende“ Unternehmen im Namen der BaFin anbieten. (Berichte hierzu finden sich in der Fachpresse.)
  • Schweizer Aufsicht FINMA betreibt eine öffentliche Warnliste für Anbieter ohne Bewilligung; diese Liste dient als Orientierung für Anleger. Weitere Hinweise finden sich auf der FINMA‑Website: FINMA Warnungen
  • Die CSSF hat ebenfalls Warnungen zum Bereich Kryptowerte veröffentlicht und mahnt Vorsicht bei unklaren Angeboten an: CSSF Warnung

Woran erkennt man unseriöse Anbieter? Praktische Warnsignale

Fragen Sie sich bei jedem unaufgeforderten Kontakt:

  • Wurde ich zuerst telefonisch oder per E‑Mail kontaktiert? Seriöse Ermittlungswege starten üblicherweise anders.
  • Gibt es transparente Impressums‑ und Betreiberangaben auf der Website? Fehlen diese, ist Vorsicht geboten.
  • Wer verlangt Vorkosten oder „Kautionen“ vor einer Auszahlung? Legitimer Rückforderungsprozess funktioniert meist anders.
  • Wer fordert sensible Zahlungsdaten wie IBAN oder Zahlungsfreigaben, insbesondere per Telefon? Das ist ein klares Risikosignal.
  • Verweist der Anbieter auf angebliche Zulassungen, die sich nicht nachprüfen lassen? Misstrauen ist angebracht.

Das Deliktsphänomen: Recovery‑Scams kurz erklärt

  • Aufbau: Opfer eines vorausgegangenen Betrugs werden erneut kontaktiert mit dem Angebot, verlorene Gelder zurückzuholen.
  • Ziel: Die Täter fordern neue Zahlungen, Zugangsdaten oder Bankdaten, oft mit dem Versprechen, ein größeres Guthaben freizugeben.
  • Wirkung: Opfer verlieren erneut Geld, selbst wenn das ursprüngliche Vermögen bereits verloren war.

Was die Recherchen nicht belegen konnten

  • Es liegen keine belastbaren Gerichtsentscheidungen oder behördlichen Feststellungen vor, die CryptoSchutz24 eindeutig als rechtswidrig ausweisen.
  • Es konnten keine klaren Betreiber‑ oder Firmenanschlussdaten verifiziert werden.
  • Konkrete Verknüpfungen zu bekannten Scam‑Netzwerken wurden nicht eindeutig festgestellt, nur Indizien wie anonymisierte WHOIS‑Daten und gemeinsames Hosting.

Wie wir konkret helfen können

  • Wenn Sie von cryptoschutz24.de kontaktiert wurden oder bereits Zahlungen geleistet haben, sichern wir Beweise: Screenshots, E‑Mails, Anruflisten und Zahlungsbelege.
  • Wir prüfen Möglichkeiten zur Rückforderung, zur Strafanzeige und zur zivilrechtlichen Geltendmachung von Schadensersatz.
  • Ersteinschätzung durch unsere Kanzlei ist kostenfrei. Nutzen Sie das oben eingefügte Kontaktangebot oder unsere Kontaktseite: Kontakt Ritschel & Keller.

Schlussbemerkung

CryptoSchutz24, erkennbar unter der Adresse cryptoschutz24.de, zeigt mehrere typische Merkmale von Recovery‑Scams: intransparente Betreiberdaten, aggressive Telefonakquise, Abfrage von IBAN und Forderungen nach Vorkosten. Auch ohne eine formale Behördenwarnung ist daher von betrügerischem Verhalten auszugehen. Wenn Sie betroffen sind oder nur unsicher, kontaktieren Sie uns gern für eine kostenlose Ersteinschätzung.

Weitere Informationen zu Anlagebetrug, zur Aufsichtslage und zu Auszahlungsproblemen finden Sie in unserem Wissensbereich: Anlagebetrug, Online Broker, Regulierung durch Finanzaufsichtsbehörden, Auszahlung bei Trading‑Plattformen. Unsere aktuelle Broker‑Warnliste finden Sie hier: Broker‑Warnliste.

Rechtlicher Ansprechpartner: Ritschel & Keller, spezialisierte Anwälte für Anlagebetrug. Weitere Team‑Infos: Unsere Rechtsanwälte.

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